In der Abteilung werden sämtliche diagnostische und therapeutische Verfahren der Nuklearmedizin angeboten.
Die Abteilung verfügt über insgesamt 5 Gammakameras, 3 SPECT-fähige Doppelkopfgammakameras, 2 SPECT-CT Doppelkopfgammakamera, ein 64-Zeiler PET-CT (mCT/Siemens), seine Schilddrüsenpoliklinik mit entsprechender Ausstattung an Sonographiegeräten sowie eine Therapiestation (RJT benigner, maligner Schilddrüsenerkrankungen, Lu-177 PRRT bei NET, Lu-177 RLT bei Prostatakarzinom, SIRT) mit 14 Betten.
Vor Ort bestehen zudem exzellente Möglichkeiten zur
wissenschaftlichen Arbeit, inklusive einer Facility für
experimentelle präklinischen Bildgebung. Es besteht eine
strukturelle Verzahnung mit dem Institut für Radiochemie und experimentelle Bildgebung (IREMB) und dem INM-5 am Forschungszentrum Jülich (Direktion Prof. Bernd Neumaier), über die Zugang zu modernsten Verfahren der präklinischen und klinischen Bildgebung besteht.
Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung neuer
Radiopharmaka, deren präklinische Evaluation und klinische Translation. Inhaltliche Schwerpunkte des Standortes sind dabei die PET-Bildgebung der onkologischen und neurodegenerativen Erkrankungen, die Diagnostik und Therapie der Schilddrüsenerkrankungen und des Prostatakarzinoms sowie die modernen theragnostischen Verfahren. Die Klinik ist in zahlreichen Drittmittel-geförderten Projekten und Forschungsverbünden involviert. Für wissenschaftliche Tätigkeit ergibt sich somit ein einzigartiges Umfeld.