Die Universität zu Köln bietet mit ihren sechs Fakultäten ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen und international herausragender Profilbereiche. An der Medizinischen Fakultät engagieren sich zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an verschiedenen Kliniken, Instituten und Zentren in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum Köln sind Teil der äußerst aktiven rheinischen Wissenschaftsregion und kooperieren eng mit einer Vielzahl universitärer und außeruniversitärer Partner. Dieses enge Netzwerk ermöglicht international erfolgreiche Wissenschaft von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung sowie die exzellente Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Das Institut für Radiochemie und Experimentelle Molekulare Bildgebung (IREMB) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Doktorandinnen/Doktoranden für ein translationales Forschungsprojekt im Bereich der radiopharmazeutischen Tracerentwicklung und molekularen Bildgebung. Die ausgeschriebenen Promotionsstellen sind zunächst für zwei Jahre in das international geförderte IMAGESTRO-Projekt eingebunden. Im Anschluss werden die Promotionsarbeiten für ein weiteres Jahr am Forschungszentrum Jülich, Institut für Neurowissenschaften und Medizin: Nuklearchemie (INM-5), fortgeführt. Der Schwerpunkt der Arbeiten im dritten Promotionsjahr wird dabei je nach Projektentwicklung und wissenschaftlichem Profil der Kandidatinnen/Kandidaten entweder auf der Entwicklung 18F-markierter PET-Radiotracer oder 211At-markierter Radiotherapeutika für nuklearmedizinische Anwendungen liegen.
Das IMAGESTRO-Projekt verfolgt das Ziel, neue 18F-markierte PET-Tracer zur nicht-invasiven Bildgebung von Estrogenrezeptoren im Gehirn zu entwickeln, präklinisch zu charakterisieren und perspektivisch in die Anwendung am Menschen zu überführen. Im Mittelpunkt stehen die organisch-präparative Synthese geeigneter Vorläufer- und Referenzverbindungen, die Entwicklung und Optimierung von Radiofluorierungsstrategien sowie die umfassende analytische und präklinische Charakterisierung der hergestellten Radiotracer. Die Arbeiten erfolgen in enger Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Köln und dem Forschungszentrum Jülich und bieten ein interdisziplinäres Forschungsumfeld an der Schnittstelle von organischer Chemie, Radiochemie, Radiopharmazie, molekularer Bildgebung, Biologie und Neurowissenschaften.